Chinareise 2016

am

Gengenbach – Frankfurt – Peking – Tai Hang Shan
Guanfu – Peking – Frankfurt – Gengenbach

Was wir im Herzen tragen.

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Uns auf den Weg machen nach China. Fliegen. Ankommen. Yang Jian sehen. Unterwegs sein im Reich der Mitte. In die Berge fahren. Unterkunft beziehen in der Tempelanlage. Die Farben: Rot, Gelb, Grün, Blau und Gold. So intensiv und leuchtend und kraftvoll. Yang Jians Stockform lernen. Berge besteigen, die Perspektive wechseln und Aussichten genießen. Die Vielfalt in der Natur, der Geruch der Pflanzen und der Erde. Der Aufstieg zum Tempel von Nüwa in den Bergen. Ein Gebet des Dankes. Ein Raucherstäbchen anzünden. Eine riesige Steinwand voller daoistischer Worte. Drachenatem der morgens die Berge umhüllt. Vogelgezwitscher. Chinesen die stehen bleiben, uns anschauen und sich freuen wenn wir ihnen zuwinken. Der Vollmond der zwischen zwei Bergen zu uns herunter leuchtet. Eine Frau die sich für Sun Wukong hält. Abends einen Whiskey trinken am See. Zusammen lachen und essen und essen und essen. Von »Ayi« begrüßt werden und von ihr und ihrer Familie umsorgt werden. Die riesigen Plätze voller Menschen. Guanfu sehen und staunen. Der Gesang von Mönchen in der Tempelanlage in Guanfu. Orange. Ein stummes Gespräch mit einer alten Frau im Tempel, von Herz zu Herz. Schildkröten. Ein Elefant aus Stein. Taijiquan praktizieren, im Ursprungsland, am Ursprungsort. Unterrichtet zu werden von Meister Yang Jian Chao und Großmeister Yang Zhen He. Die Form laufen zusammen mit chinesischen Lernenden. Taijiquan üben, morgens um sechs mit Blick aufs Wasser und die wunderschöne Stadtmauer. Sonnenaufgang. Ein Lob vom Großmeister. Erkenntnisse und mehr Klarheit im Taijiquan. Weichheit in den Bewegungsabläufen.

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»Als erstes beruhige dein Herz. Lass alles still werden in dir. Denke nicht ans Frühstück oder so. Alles muss still sein. Fühle wie die Kraft aus der Erde kommt. Durch die Füße geht, durch den Bauch, dein Herz, in die Hände. Deine Hände sind mit den Füßen verbunden. Stell dir die Energie vor, die aus der Erde kommt und durch dich fließt wenn du steigst. Und wie du die Energie wieder zurück gibst wenn du sinkst. Alles ist in Bewegung, sinken und steigen. Aber erst muss es still sein in dir. Dann ist der Körper leicht und stark zugleich.«

Diese Worte von Yang Jian zu fühlen während des Übens.

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Radfahren im Straßenverkehr von Guanfu. Lotusfelder. Ein Spaziergang auf der Stadtmauer. Einblicke in die Innenhöfe der Bewohner. Tee trinken in Yang Jians Laden. Yang Jians Laden leer kaufen. Seine Freunde kennenlernen. Die Grabanlage von Yang Luchan besuchen. Boot fahren. Das Yang Luchan Museum besuchen. Eine Umarmung von Yang Laoshe. Dreck, Lärm, Massen und Smog in Peking. Im Hutong wohnen. Abends den Behai-Park besuchen und vor der Drachenmauer stehen. Durch den Park spazieren und Ruhe finden in der Metropole Peking. Schattenspiele. Tausendjährige Eier essen. Sprechende Vögel. Shoppen. Das Bild von Mao Zedong am Eingang der verbotenen Stadt. Der große Steuermann blickt auf die Massen.
Schauen und staunen in der verbotenen Stadt. Die Schatzkammer besuchen. Jade, fünf Tonnen schwer. Elfenbein. Lapislazuli. Gold. Kaiserthron. Gelbe Ziegel. Bronzelöwen. Soviel Schönheit und Reichtum und Macht, noch immer spürbar. Eine Stadt in der Stadt, abgeschlossen in sich. Überwältigend. Etwas zu Ende gehen lassen.

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Abschied nehmen. Umarmen und winken und danken. Heimwärts ziehen. Ankommen.