Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

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Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

Die Einheit suchen
von Himmel und Erde
Das Herz öffnen und zur
Ruhe kommen

Ihr übt nun den Geist das Herz und das Qi
Meister Yang

Yang Laoshe schlägt eine Brücke zwischen den äußeren und den inneren Harmonien im Taijiquan. Er unterrichtet und korrigiert nicht mehr die bloßen Bewegungsabläufe, sondern führt uns nach innen. Hin zum Energiefluss, zur Mitte, zur bewegten Form. Er vermittelt die Wichtigkeit von Atem und Blick für die Bewegungen, deren Sinn unter anderem auch ist, uns zu einer aufrechten Körperstruktur zu verhelfen und die Bewegungsabläufe in Fluss zu halten. Großen Wert legt er auch auf die Yin-Energie, deren Qualität und Wichtigkeit er immer wieder deutlich hervorhebt. Ohne Yin – Absinken, Komprimieren, Nach-Innen-Gehen, Weich-Werden – können wir die Kraft des Yang nicht entfalten. Durch Meister Yangs Unterricht wird man geführt, man folgt einfach. Seiner Stimme, die durch die Bewegungen trägt, seiner Klarheit und tiefe, welche sein Taijiquan auszeichnen. Die Aufmerksamkeit und Konzentration der Teilnehmer ist groß. Genauso wie die Freude, von ihm lernen zu dürfen.

Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

»Das ist nichts für Anfänger, ihr seid schon ein Stück weiter auf eurem Weg des Kung Fu. An dieser Schule hier kann ich unterrichten wie in China. Ihr habt ein sehr hohes Niveau«, freut sich Meister Yang. Er gibt sein Wissen in Fülle und Klarheit weiter und begeistert uns restlos. 38er- und 85er-Handform, Schwert oder Bafa Wu Xing Gong – in allen Kursen geht es ihm um die lebendigen Bewegungen, um unsere Intension, um die Einheit von Himmel, Erde und Mensch. Diese Einheit können wir im Taijiquan erleben, üben und vertiefen. Dank Meister Yang, an solchen intensiven Meistertagen, Dank Heinz Günter, über das ganze Jahr verteilt. Alles, was wir mitbringen müssen, ist ein offenes Herz und die Bereitschaft, es zu wollen.

Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He
Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

Wir bedanken uns von Herzen bei Meister Yang für seinen tiefgreifenden Unterricht. Bei Thomas Strube für eine hervorragende Übersetzung. Hervorzuheben ist auch seine ausgezeichnete Übersetzung des gutbesuchten Vortrages, den Meister Yang über die acht Fausttechniken und ihren Bezug zum Bagua hält. Bei Marco Durach, ebenfalls für eine wunderbare Übersetzung. Bei euch Teilnehmern, auch denen, die von weit extra angereist sind, bei unseren Schülern, für die Begeisterung und das Dabeisein. Möge der Impuls, den Meister Yang gesetzt hat uns durchs Jahr tragen!

Kultureller Austausch mit Meister Yang Zhen He

Auch Meisterin Yang Li Fen gibt einen Kurs. Sie unterrichtet die von ihr entwickelte Fächerform. Diese stärkt durch hohe und tiefe Stellungen die Beine, öffnet die Leisten und trainiert durch das wiederholte Öffnen und Schließen des Fächers die Finger, Hände und Handgelenke. Durch das harmonische Miteinander der Arme und des ganzen Körpers, wird die Balance von Yin und Yang gefördert. Yang Li Fen unterrichtet in einem hohen Tempo und alle Teilnehmer sind sowohl körperlich als auch von ihrer Konzentration her sehr gefordert. Dieser Kurs läuft ohne Dolmetscher, was eine gute Erfahrung ist. Wir müssen genau hinsehen und uns immer wieder selbst korrigieren. Außerdem gibt Meisterin Yang Li Fen an der Kunstschule, für die Studenten des Orientierungsjahres, einen dreistündigen Einblick in die Vielfalt des Taijiquan. Auch hier bedanken wir uns bei Meisterin Yang Li Fen für ihren großartigen Unterricht und bei allen Teilnehmern.

5 Kommentare

  1. Sehr gut gelungene Veranstaltung mit viel Inhalt und fundierter Unterweisung.
    Dank an Meister Yang und an H. und J. Saemann für die gute Organisation.

  2. Immer wieder freue ich mich über die Möglichkeit, an einem der Meisterkurse mit Meister Yang Zhen He teilnehmen zu können. In diesem Jahr war es Bafa Wu Xing Gong. Und es war eine besondere Ehre, auch als »blutiger Anfänger« dabei sein zu dürfen. Es wird jedenfalls noch einige Zeit nachhallen und es ist auch immer wieder interessant, wo mein Körper noch so Muskeln so hat … 🙂

  3. Die Seminare mit Meister Yang sind immer wieder eine Bereicherung für das eigene Taiji. Danke auch an Harry und Johanna Saemann, die für den passenden Rahmen gesorgt haben.

  4. Es hat in diesem Jahr wieder sehr viel Freude bereitet, die Schwertform mit Meister Yang zu üben und zu vertiefen. Es war deutlich zu spüren, dass Meister Yang Freude daran hatte, die Teilnehmer zu unterrichten, weil jeder den Ablauf der Form kannte und die Gruppe insgesamt sehr harmonisch war. Ich erkenne immer wieder neue Aspekte des Taiji, egal welche Form geübt wird, und bin erstaunt darüber, wie sich die Bewegungen durch das intensive Üben in das »Körpergedächtnis« einprägen – oder wie Meister Yang sagte: »Schaut genau auf Euren Lehrer, dann wird der Lehrer in Euren Bewegungen erkennbar sein.«

  5. Ja, da habe ich mich auf den Weg gemacht nach Gengenbach, zu Harri und Johanna, neugierig, sie und ihre Taiji-Schule kennenzulernen, die Gegend, das Städtchen. Aber vor allem auch um an einem Schwert-Seminar mit Großmeister Yang Zhen He teilzunehmen. Ich bin überaus erfreut und zufrieden, konnte sehr viel lernen, freundliche Menschen kennenlernen und die Zeit genießen. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich bei allen, voran bei Meister Yang Zhen He, bei Harri und Johanna und bei Thomas und Marco für die außerordentlich hilfreiche Übersetzungsarbeit. Ich komme gern wieder.
    Viele Grüße
    Joachim aus Dresden/Sachsen