Hin und her

am

Ikebana

Hin und her
Her und hin
Was für ein Gerenne
an diesen Tagen
Keine Zeit
für Muse und Stille
Ich sehne mich
nach der Adventzeit
aus Kindertagen

Abend der chinesischen Märchen

am

An diesem Abend lassen wir uns – auf dem Rücken des Drachen reitend – in die Welt der chinesischen Märchen entführen. Simone und Steffen Stephan lesen vor, mit Zimbeln und Gong werden einzelne Abschnitte untermalt. Die Atmosphäre im Raum ist dicht bevölkert von Zauberpriestern, Drachen, glücklichen und glücklosen Menschen, Unsterblichen und von Magie, die uns allesamt ins Reich der Mitte entführen. In der Pause gibt es Tee und Gebäck für alle.

Abend der chinesischen Märchen
Abend der chinesischen Märchen

Die Einnahmen des Abends in Höhe von 460 Euro, gespendet von unseren Schülern und dem Turnverein Zunsweier, gehen an den Verein »Huckepack« aus Kehl, der sich für sozial benachteiligte Kinder einsetzt. Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei unseren Freunden Simone und Steffen, für die Idee und die gelungene Umsetzung. Sowie bei euch Schülern für eure Bereitschaft zu spenden.

Manchmal

am

Ikebana

Manchmal
will ich innehalten
ganz still und leise sein
will zu mir finden
für mich allein
Dann
komme ich
euch verändert vor
dabei bin ich
nur ver-rückt
in Raum und Zeit
Ein Augenblick mit Gott
Momente des Glücks

Nebel tanzen auf dem Fluss

am

Ikebana

Nebel tanzen auf dem Fluss
Ich meine
sein Wesen zu sehen
seinen Atem
seine Bewegung
seinen Herzschlag
Er lebt
Ich stehe auf der Brücke
und grüße den Fluss

Den Dingen einen Namen geben

am

Ikebana

Den Dingen einen Namen geben
Den Empfindungen auch
Etwas ausdrücken können
mit Worten
die wunderbar oder furchtbar sind
KopfWorte HerzWorte SchöpfungsWorte
Worte
die aus der Schwebe nehmen
und setzen
und bestimmen
was ist
Es werde Licht

Kultureller Austausch mit Meister Yang Jian Chao

am

Dieses Jahr ist bei den Kursen mit Meister Yang Jian Chao ein konzentriertes, ruhiges und intensives Lernklima unter den Schülern zu spüren. Yang Jian geht sehr ins Detail, vor allem veranschaulicht er immer wieder, wie die Bewegung aus der Hüfte heraus entsteht, welchen Weg sie nimmt, wie die Kraft zu fühlen und zu führen ist.

Meister Yang Jian Chao
Meister Yang Jian Chao

Wenn sich eine Bewegung falsch anfühlt, dann suche den Punkt. Wie ist dein Stand, wie bewegt sich deine Hüfte, sind deine Arme zu weit vom Körper entfernt, bist du richtig abgesunken, sind alle Körperteile miteinander verbunden? Es sind die kleinen Dinge, die deine Aufmerksamkeit fordern.“
Meister Yang Jian Chao

Meister Yang Jian Chao
Meister Yang Jian Chao
Meister Yang Jian Chao
Meister Yang Jian Chao
Meister Yang Jian Chao
Meister Yang Jian Chao

Er ermuntert, selbst zu fühlen, zu schauen und zu korrigieren. So entsteht eine Wahrnehmung für sich selbst und die Bewegungsabläufe. Jeder Teilnehmer kann etwas für sich mitnehmen und lernen und mit uns im Jahresverlauf weiter üben und vertiefen. Wir haben viel Freude mit Meister Yang Jian Chao dieses Jahr. Auch außerhalb der Seminare füllt Taijiquan die gemeinsamen Stunden mit ihm. So entsteht auch dieses kleine Video in den Reben bei Schloss Staufenberg in Durbach.

Wir bedanken uns bei Meister Yang Jian Chao für sein Dasein und seinen umfassenden und hervorragenden Unterricht. Bei den Teilnehmern für eure Bereitschaft zu lernen und eure Freude am Taijiquan.

Kado – Der Weg der Blumen

am

Ikebana

In den Formen
erkenne ich das Formlose
ungebunden und frei
Der Gong ruft mich zum Gebet
ohne Ton
Stille umgibt mich
Der Bergtempel zerfällt
Gras wächst in seinen Hallen
Ein Ort für das Namenlose

Ikebana
Ikebana
Ikebana

Kado – »Der Weg der Blumen« –, auch als Ikebana bekannt, entwickelte sich von einem Blumenopfer in buddhistischen Tempeln des Zen zur Kunst des Blumenarrangierens mit dem Ziel, Ruhe, Harmonie und geistige Konzentration zu finden. Für mich ist Ikebana auch eine daoistische Kunst. Die Harmonie der beiden Energien Yin und Yang, die immerwährend schöpferisch tätig sind, spiegelt sich in der Natur und allen Erscheinungsformen wider. Diese Harmonie versuche ich in einem Arrangement auszudrücken. Die Kunst des Ikebana besteht darin, in und mit der Schöpfung zu leben. Naturbeobachtung und das Erkennen, dass Blumen, Büsche, Sträucher, Bäume – seien sie sich auf den ersten Blick gleich – doch jede für sich ihre ihnen eigene, individuelle Energie ausstrahlen. Ikebana und Taiji helfen mir, die Schöpfung zu verstehen und ihre Dynamik immer wieder zu erleben. Eine Ikebana-Zeremonie ist, wie die Taiji-Form, ein Übungsweg, der zum Formlosen führt.

Tag der offenen Tür

am

Der heutige Tag war ein voller Becher.
Der heutige Tag war eine gewaltige Welle.
Heute – das war die ganze Erde.
Pablo Neruda

Diese Worte aus einem Gedicht von Pablo Neruda schildern ganz wunderbar, was für eine Energie und Fülle und Freude uns heute trägt. Viele Interessierte, Ehemalige, Freunde und Schüler sind heute bei und mit uns. Der Tag ist stetig im Fluss, ein Kommen und Gehen, Austausch, Begegnungen und viel Bewegung und Berührung.

Tag der offenen Tür
Tag der offenen Tür
Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür bietet für jeden etwas. Ikebana-Zeremonie mit anschließendem spontanem philosophischem Austausch. Die Schnupperstunden und Einblicke in unserer Arbeit und die Vielfalt des Taijiquan sind gut besucht. Für Entspannung sorgt die Klangschalenmeditation am Mittag, zu der so viele Teilnehmer kommen, dass Johanna kurz besorgt ist, ob der große Übungsraum ausreicht. Aber er reicht und wir verbringen eine klangvolle Meditation miteinander. Im kleinen Übungsraum lädt eine Ausstellung Johannas Bilder ein, sich Zeit für Farben und Formen zu nehmen und der Betrachter bekommt einen Eindruck von Johannas Arbeit im Bewegungsatelier.

Tag der offenen Tür
Tag der offenen Tür

Der Vortrag am Nachmittag, von Wassersommelier Herrn Brand, ist kurzweilig, informativ und macht allen Zuhörern den Mund wässrig. Heilpraktikerin Ulrika Schmitt berührt mit dem Vortrag »Alles ist jetzt – In der Gegenwart sein« die Herzen der Anwesenden und gibt einen Einblick über die Kraft, die im Gegenwärtigsein liegt.

Tag der offenen Tür
Tag der offenen Tür
Tag der offenen Tür

Am Abend feiern wir mit unseren Schülern 25 Jahre. Es wird gelacht, geschmaust, gefeiert und gesungen. Heinz Günter und ich sind überwältigt von so viel Zuspruch und Herzlichkeit. Uns berührt der spürbare Zusammenhalt unserer Schüler, jeder ist einzigartig und bereichernd. Ein großer Dank an euch alle für euer Dabeisein. Auch für das wunderbare Überraschungsgeschenk – einen großen Gong samt Gestell, welcher schon lange innig gewünscht war.

Ja, der heutige Tag war wirklich ein randvoller Becher!

Dankbarkeit

am

Ikebana

Dankbarkeit
Namenlos bist Du
und dennoch trägst Du alle Namen in Dir
Formenlos
und doch Mutter aller Formen
Nicht sichtbar wirkst Du in Allem
Ich bin berauscht
von Leben
satt und voller Farben
Dir singe ich mein Lied
Nie bist Du mir fern
schenkst mir die glücklichsten Stunden
lehrst mich den Weg
Ich bin verbunden mit Dir
Ewig
Danke für das Wunder
meines Lebens

Gewerbeschau 2017

am

Gewerbeschau

Wir sind mit der Taijiquan-Schule Ortenau auf der Gewerbeschau in Gengenbach. Laut Offenburger Tageblatt sind zwischen fünf- und sechstausend Besucher gekommen, um sich über Handwerk und Gewerbe zu informieren. Wir haben unseren Stand so aufgebaut, dass die Schule im Kleinformat Raum findet. Während einer von uns fortwährend Taijiquan läuft, führt der andere Gespräche, knüpft Kontakte, verteilt Flyer und gibt Informationen.

Gewerbeschau
Gewerbeschau
Gewerbeschau

Der Zuspruch ist groß, viele bleiben stehen, um sich einen Eindruck zu verschaffen und das Taijiquan auf sich wirken zu lassen. Unsere Arbeit als Botschafter für das Taijiquan, für die chinesische Kultur und für unsere Schule war ein großer Erfolg.